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Böddenstedt – ein Golddorf mit Geschichte

Böddenstedt feierte 1997 seinen 800. Geburtstag. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Zeit der Billunger, einem alten sächsischen Adelsgeschlecht. Der historische Ortskern Böddenstedts mit seinen 21 alten Höfen liegt am nördlichen Rande der Stahlbachniederung und wird von einem weitläufigen Netz von Dorfstraßen durchzogen.

Im alten Dorf sind mehrere Hallenhäuser aus dem frühen 19. Jahrhundert trotz Umnutzung zu reinen Wohnhäusern recht unverbaut erhalten geblieben, beispielsweise der Zweiständerbau in der Mühlenstraße 1 oder an der Twiete 2. Die alten Gebäude und die relativ großen Hofanlagen machen den besonderen Charakter des Ortes aus.

Am Stahlbach liegt die ehemalige Wassermühle, die inzwischen zu Wohnzwecken ausgebaut worden ist. Das alte Mühlengrundstück am südlichen Ortsrande zieht sich an der Mühlenstraße ein Stück in den Ort hinein. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die Böddenstedter Mühle im Jahre 1200.