Gemeinde Suderburg

Bereits 1957 schlossen sich die Orte Suderburg, Oldendorf und Graulingen zur Großgemeinde Suderburg zusammen.

1972 im Rahmen der niedersächsischen Gemeindereform gingen dann die bis dahin eigenständigen Gemeinden Bahnsen, Böddenstedt, Hamerstorf, Hösseringen, Holxen und Räber in die Gemeinde Suderburg über.

Seit 1972 ist der Ort Suderburg auch Sitz der Samtgemeinde Suderburg mit ihren 3 Gliedgemeinden. Mit ihren 129,84 qkm ist Suderburg die größte Flächengemeinde im Landkreis Uelzen. Bürgermeisterin der Gemeinde Suderburg ist Dagmar Hillmer

Übersichtskarte der Gemeinde Suderburg

Touristische Ziele

Die durch mächtige Hofeichen geprägten Dörfer sind beliebte touristische Ziele und locken viele Gäste in die Region. Der naturnahe Tourismus wird hier groß geschrieben und der Gast findet neben den idyllischen Dörfern eine gesunde und intakte Natur. Als besondere Ausflugsziele sind das Museumsdorf Hösseringen, der Hardausee, der Aussichtsturm, der Waldgeschichtspfad Schooten und der 53 km lange Wassererlebnispfad Hardautal zu nennen.

Familienfreundliches Wohnen

In den letzten Jahren haben erhebliche Bautätigkeiten im Eigenheimbereich zu einer Vergrößerung insbesondere des Ortes Suderburg geführt. Hierdurch wurde es möglich Lebensmitteldiscounter und weitere Geschäfte anzusiedeln. In Suderburg findet der Bürger alles für den täglichen Bedarf und darüber hinaus, inklusiv der medizinischen Versorgung.

Für die Jüngsten steht in Suderburg ein DRK-Kindergarten mit Vor- und Nachmittagsangebot zur Verfügung.

Besonderheit ist die Grundschule Suderburgs, die durch die Nutzung von Photovoltaik und Erdwärme praktisch Energieneutral arbeitet. Die Hardautal-Schule Oberschule mit Haupt- und Realschulangebot in Suderburg ist für Jugendliche aus der ganzen Samtgemeinde Schulstandort. Gymnasien und Fachschulen stehen in der nahen Kreisstadt Uelzen zur Verfügung.

Studieren in Suderburg

Etwas Besonderes für eine Gemeinde dieser Größe, ist der Campus Suderburg der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in den Fakultäten Bau - Wasser - Boden und Handel und Soziales Arbeiten.

In Suderburg hat das Studieren eine lange Tradition. Im Jahre 1854 wurde die Wiesenbauschule Suderburg gegründet. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde von 2 Suderburgern eine für die Landwirtschaft bahnbrechende Bewässerungstechnik (den Suderburger Rückenbau) erfunden, die zur Gründung der Wiesenbauschule führte.

Freizeitmöglichkeiten

Viele Vereine, Verbände, freiwillige Feuerwehren und aktive Dorfgemeinschaften geben die Möglichkeit zur sinnvollen Freizeitgestaltung und bieten Raum zur Geselligkeit.

In den Ortsteilen der Gemeinde stehen dem Bauinteressenten Baugebiete und Baulücken zur Verfügung. Im Hauptort Suderburg hält die Gemeinde eigene Bauplätze in zentraler Lage, zu günstigen Konditionen vor.

Gute Verkehrsverbindungen

Die Gemeinde Suderburg ist per ÖPNV an die Kreisstadt Uelzen angeschlossen. Besonders interessant ist jedoch der Regionalexpresshalt des Metronom in Suderburg.

Durch den Bahnhof Suderburg an der Hauptstrecke Hamburg - Hannover sind die nahen Metropolen schnell und bequem zu erreichen.

Wirtschaft in Suderburg

Wirtschaftlich ist die Gemeinde durch mittelständische Handwerks- und Gewerbetriebe geprägt. Industriebetriebe aus dem Lebensmittelsektor und dem Maschinenbau sind weit über die Landesgrenzen mit ihren Produkten bekannt.

Die Landwirtschaft ist ebenfalls ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor und sie prägt das Gesicht unserer Landschaft.

Orte in Suderburg stellen sich

Wappen Samtgemeinde Suderburg
Bahnsen

2004 feierten wir das 1.000 jährige (urkundliche) Bestehen unseres Dorfes. Zu diesem Anlass wurde ein mächtiger Findling als Gedenkstein im Ort aufgestellt. Der Stein stammt aus der Gemarkung von Bahnsen.

An dem  Gedenkstein (Dorfmitte) steht den Erkundern unseres Dorfes eine Übersichtskarte zur Verfügung.Wenn Sie aus Richtung Graulingen (Suderburg) in unser Dorf hin einfahren, sehen Sie außer einer alten Hofstelle die neusten Häuser unseres Dorfes. Der Stahlbach (Schwarzer Bach) wird überquert und Sie kommen schon in die Dorfmitte (Gedenkstein). Wenn Sie jetzt die erste Straße links (Katzenstr.) einbiegen, kommen Sie genau auf das alte Gutsgrundstück der heutigen Familie Klischies-Wehran. Fahren Sie die angegliederte Straße (Mückenheim) etwa 250 Meter hinaus überqueren Sie einen kleinen Nebenbach. In der nun kommenden Kurve geht ein Wiesenweg zu einer alten Stauanlage. Was Sie bislang an Natur gesehen haben, ist vielleicht das schönste Bild von Bahnsen.

Haben Sie jetzt Hunger oder Durst? Unser altes Gasthaus der Familie Dehrmann am Böddenstedter Weg (Tel. 05826-1339) sorgt vorzüglich für Ihr leibliches Wohl.
Falls Sie die wohl beste Hochzeitssuppe der Region essen möchten, müssten Sie diese einen Tag vorbestellen. Ruhetag ist der Mittwoch. Es liegt dort auch eine Bahnser Chronik aus, in der Sie die Geschichte unseres Dorfes studieren können.

Am Böddenstedter Weg in Richtung Ortsausgang geht rechts ein Weg ab, hier haben unsere Vorfahren den Flachs in eine Wasserkuhle zum weiteren Verarbeiten gelegt haben (Rottenweg). Hier können Sie rasten, ein Spielplatz und Sitzgelegenheiten bieten hierzu Platz und Ruhe. Am Dreilinger Weg in Richtung Ortsausgang sehen Sie auf der linken Seite den alten Teil des Dorfes aus dem 18. Jahrhundert. Es sind Bauernhöfe und ihre alten Arbeiterhäuser. Direkt am Ortsausgang können Sie einen alten Schafstall aus dem Jahre 1750 sehen, der von Wichtenbeck nach Bahnsen transluziert wurde. Zusammen mit den Heidschnucken auf der angrenzenden Wiese, bietet sich Ihnen ein idyllisches Bild in die Landschaft.

Bericht von Frank Krüger, Bahnsen.

Wappen Samtgemeinde Suderburg
Böddenstedt

Ein Golddorf mit Geschichte
Böddenstedt feierte 1997 seinen 800. Geburtstag. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Zeit der Billunger, einem alten sächsischen Adelsgeschlecht. Der historische Ortskern Böddenstedts mit seinen 21 alten Höfen liegt am nördlichen Rande der Stahlbachniederung und wird von einem weitläufigen Netz von Dorfstraßen durchzogen.

Im alten Dorf sind mehrere Hallenhäuser aus dem frühen 19. Jahrhundert trotz Umnutzung zu reinen Wohnhäusern recht unverbaut erhalten geblieben, beispielsweise der Zweiständerbau in der Mühlenstraße 1 oder an der Twiete 2. Die alten Gebäude und die relativ großen Hofanlagen machen den besonderen Charakter des Ortes aus.Am Stahlbach liegt die ehemalige Wassermühle, die inzwischen zu Wohnzwecken ausgebaut worden ist. Das alte Mühlengrundstück am südlichen Ortsrande zieht sich an der Mühlenstraße ein Stück in den Ort hinein. Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die Böddenstedter Mühle im Jahre 1200.